Sunrise at the beach

Sunrise at the beach
Early Morning but worth it

Sonntag, 6. November 2016

05.11 Kalbarri

Heute mussten wir erst einmal nur ganz ganz lange wieder fahren. Von free camp am Hamelin pool bis zum Kalbarri NP.
Dort halten wir an einem lookout über eine Schlucht und sehen noch ein paar der letzten wunderschönen wildblumen.
Die Saison für diese ist vor ein paar Wochen zu ende gegangen.

In Kalbarri geht es zum Strand sandwiches essen und anschließend versuche ich an einem Punkt zu schnorcheln, doch es ist relativ windig und die Wellen sehr schaukelig, sodass ich nach 5 Minuten aufgebe. Beim raus laufen aus dem Wasser trete ich auf einen Muschel Haufen, der mir in den Fuß Schlitz...
Doch nachdem es aufhört zu bluten ist mit Pflaster alles halb so wild.
An einer ranch buchen wir uns zum campen ein, sie haben dort so viele Pferde und ein Fohlen.
Dann gehen wir uns die Küste anschauen. Es ist ein bisschen wie die Great Ocean road mit den Sandstein Klippen und verschiedenen Stein gebilden.
Dort wandern wir bei verschiedene lookouts bis Sonnenuntergang herum und fahren danach zurück zum Camping Platz.
Sonnenuntergang is hier jetzt übrigens gegen 6.45






04.11 Little plane flight

Heute ist der Wind nicht mehr ganz so krass und wir überlegen in den national park zu fahren, doch ein Poster an der Wand hier im Caravan park wirbt für kurze scenic flights über die Umgebung. Wir beide sind davon überzeugt, dass man Shark Bay am besten aus der Luft sehen kann. Also rufe ich dort an und der Pilot sagt, er kann um 11 Uhr mit uns fliegen :)

Wir checked aus dem Caravan park aus, gehen zum information centre und als wir dort gerade heraus kommen kommt uns ein Auto entgegen, dass wir bereits kennen. Es sind Christian, Ireena und Leo, die wir schon in broome uns exmouth getroffen haben.
Chris Entscheidet, dass er mit uns fliegen will, also fahren wir gemeinsam zum Flughafen und der Pilot hat absolut keinProblem damit uns alle drei zu nehmen, er reduziert den Preis sogar auf 100 Dollar anstatt 120 pro Person.

Und los geht es in die Luft. In einem kleinen Flugzeug, das nur Platz für 4 Personen hat. Es ist aber unglaublich cool. Dir buchten und der rote Sand im Kontrast zum Türkise Meer ist Mega cool. Es hat sich definitiv gelohnt als wir nach 25 Minuten wieder zum landen ansetzen.
Nach uns landet noch ein kleiner privat Jet dort :D
Wir reden eine ganze Weile mit dem Piloten.
So schlau wie wir sind fahre wir bei 30 Grad zu einer hot Tub, die 40 Grad heißes Wasser aus der Erde in sich hält. Es ist so heiß, dass wir es nur mit unseren Füßen rein schaffen.
Zum abkühlen geht es dann aber zur Little lagoon. Eine Runde lagoon aus Meerwasser, wo wir einfach etwas entspannen.

Noch einmal zu einem lookout und dann zum free camp, wo die fliegen Invasion zum Glück sobald es dunkel wird aufhört.

03.11 Shark Bay

Nachdem wir heraus fanden, dass es hier in Carnavon nicht viel zu sehen gibt gehen wir nur noch einen Abstecher bei einem der Obst und Gemüse Bauern hier in Carnavon machen. Dieser verkauft selbst gemachte Marmelade und Saucen. Wir erstehen eine sweet chilli sauce und glauben, dass diese nicht so scharf wie die "hot sweet chilli sauce" sein kann.

Weiter geht es nach Süden in die Richtung von Shark Bay.
Dort gucken wir uns einige der ältesten Lebensformen auf der Welt an. Stromatoliten, kleine Bakterien und Organismen, die zusammen kleine Hügel im Meerwasser Formen. Nur so um die 20 cm hoch.

Weiter geht es zum Shell beach. Dieser stand besteht nur aus kleinen Muskeln, kein Sand.

Einen guten Ausblick über die Küste bekommen wir vom eagle Bluff lookout, dort ist es aber sooooooo windig, dass wir es nicht lange aushalten und weiter nach Denham fahren.
Es ist schon relativ spät, also geht's zur campsite und wir finden einen Spot, wo Lucy (Zelt) nicht direkt umgepustet wird.

02.11 driving to Carnavon

Heute ging es total langweilig die letzten Kilometer vom free camp nach Carnavon.
Bevor wir in die Stadt fahren machen wir einen Umweg zu den blowholes.

In Carnavon freue ich mich super mäßig über Zivilisation mit Leuten und Bäumen und Straßen und Geschäften :)
Wir gehen uns einen Steg und ein Museum über die Geschichte der Stadt angucken. So wie die Geschichte von Schaf Scherern.

Dann müssen wir noch einkaufen, wobei wir Christian, Ireena und Leo wieder treffen. Sie bleibe die Nacht nicht in Carnavon, sondern gehen zu einem free camp in der Nähe der blowholes. Doch vielleicht sehen wir uns die nächsten Tage wieder.
In unserer campsite komme ich dazu meine Fotos auf meiner Festplatte zu sichern und wir machen Essen.

Mittwoch, 2. November 2016

02.11 Blowholes and Carnavon

Nach einer super ruhigen, nicht windigen Nacht. Fahren wir weiter nach Süden zu den Blowholes.
Diese sind Löcher im Gestein, gegen das die Wellen des Meeres schlagen. Die Wellen drücken das Wasser dann durch diese Löcher hinauf, sodass eine Wasserfontäne von gut 10 Metern entsteht.

Hier befinden wir uns jetzt schon ausserhalb des Ningaloo Marine Park, doch eine geschützte Bucht beinhaltet noch Korallen und Fische, die ich durch schnorcheln nur Zentimeter von mir beobachten kann.
Diese Bucht wird auch das Aquarium genannt. Ich schliesse mich dieser Namensgebung vollends an. Ich schwamm meistens nur etwa 40cm über den Korallen entlang und konnte die Fische in dem geschützten Wasser ganz genau beobachten.

Wir machen ein paar Sandwiches und fahren dann weiter nach Carnavon. Wieder angekommen in der Zivilisation *-*

Dort gehen wir uns einen 1.5km langen Steg angucken und ein kleines Museum, dass über den Steg und Schaf Scherer erzählt :D
Danach müssen wir unsere Essensvorraete ungeheuerlich aufstocken und treffen im Supermarkt ein paar Leute wieder, die wir in Broome kennen gelernt haben:D
Sie haben die Blowholes noch nicht gesehen und fahren heute Abend dort hin, um sie morgen früh zu sehen.
Wir bleiben allerdings hier im Ort in einem Caravan Park, damit meine Haare nicht ausversehen zu Rastalocken werden.

Oh und Wills Halsschmerzen sind komplett verschwunden und nach Morgen muss er auch keine Antibiotika mehr nehmen.

01.11 Coral Bay

Am Morgen gehen wir noch zu einem weiteren Strand hier im NP, wo ich noch einmal schnorcheln gehe. Will hat nicht so ein starkes Bedürfnis schnorcheln zu gehen, weil er damit nicht so gut zurecht kommt und ohne Brille nicht sonderlich viel erkennen kann.
Also gehe ich mir auch heute die Fischies und Korallen alleine angucken.

Weiter geht es 150 km nach Süden zu dem kleinen Ort Coral Bay. Dieser besteht im Grunde nur aus Camping Plätzen, Hotels, einem Supermarkt, Strand und Meer.



Hier kann man nämlich der Hauptstrasse direkt zum Strand folgen, wo man weissen Sand und Türkis farbenes Wasser vorfindet. Dort lasse ich mich von der Strömung wieder über Korallen und Fische treiben. Hie sind die Korallen anders als im NP. Sie sehen aus wie Blumen und entfalten sich wie die Blätter einer Rose.
Es sieht wunderschön aus.
Wir verbringen den ganzen Nachmittag dort, bevor wir Abends 60 Kilometer weiter zu einem Free Camp fahren. Auf dem Weg dorthin überqueren wir den Tropic of Capricorn :D


31.10 Cape Range National Park

Mit strahlendem Sonnenschein wachen wir auf, packen unsere Sachen und fahren in den Cape Range National Park nicht weit von Exmouth entfernt.

Dort geht es als erstes zu den so genannten "Oyster Stacks", wo ich schnorcheln gehe. Die Korallen an sich sind nicht so farbenfroh, wie beim Great Barrier Reef, dafür kann ich ganz entspannt vom Strand ins Wasser gehen und bin sofort von Korallen und Fischen umgeben.
Ich sehe unglaublich viele Fische. Von ganz kleinen, nicht mehr als 5cm lang, bis zu relativ grossen, etwa einen halben Meter lange, Fische.
Der Wind macht es mir beim schwimmen aber nicht so einfach und die Strömung ist ganz schön stark. So muss ich auch, wegen kalten Händen bald schon wieder aus dem Wasser.










Unser nächster Halt ist Turquoise Bay. Dieser liegt etwas Windgeschützt, sodass ich mich schön von der Sonne wieder aufwärmen lassen kann.
Nachdem mir ordentlich warm ist geht es zur zweiten Schnorchel Runde. 
Dafuer gehe ich aus der Bucht hinaus und etwas am Strand entlang, um mich von der Strömung über die Korallen treiben zu lassen. Dabei sehe ich sogar eine ganz entspannte Schildkröte, die sogar für ein gutes Bild mit meiner Gopro her hält.



Zum Abschluss des Tages gehen wir uns ein bisschen körperlich betätigen. Wir unternehmen eine kleine Wanderung in eine Schlucht hinein und erklimmen diese, wobei wir einen guten Ausblick über das Meer bekommen. Ja, hier liegt die Gebirgskette nur etwa einen Kilometer vom Strand entfernt und das Ningaloo Reef wiederum nur ein paar Meter vom Strand.


Es war ganz schön windig

skippy hier hat den Strand auch genossen.
Zum campen geht es an einen sehr sehr sehr windigen Spot am Strand, wo wir allerdings trotzdem bezahlen müssen.
Dafür ergibt sich ein guter Sonnenuntergang über dem Meer.



30.10 Humpback whale tour

Heute ist mein Tour Tag. Um 10 werde ich abgeholt und mit 8 weiteren Touristen betrete ich das Boot.
Die Crew ist super nett ein Maedel namens Alice, die alles ueber die Wale und Meerestiere weiss, die Fotografin MJ und unser Kapitaen Tod. Alle sind noch echt jung und machen unsere Tour super angenehm.
Als wir aus dem Hafen fahren sehen wir nicht weit vom Boot entfert einen Manta Rochen an der Wasseroberflaeche entlang gleiten. Richtig gross und so elegant. *-*
Weiter geht’s. Als naechstes sehen wir etwas weiter entfernt ein paar Wale an die Wasseroberflaeche kommen zum Luft holen.
Einer kommt sogar ganz nah am Boot hoch und es ist unglaublich, wie gross diese Wale sind.
Dann huepfen wir alle einmal mit unseren Schnorchel Sachen ins Wasser. Beim schnorcheln sehen wir eine Schildkroete, viele viele Fische, bunte Korallen und sogar einen Riff Hai (keine Sorge, abslut harmlos).

Zueruck auf dem Boot gibt es Salate und frische Sachen, um sich Sandwiches zu machen.
Waehrend wir genuesslich schlemmen steigt das spotter Plane (Sucher Flugzeug) unserer Agentur in die Luft, um nach Walen ausschau zu halten, mit denen wir schwimmen koenne.
Die Pilotin findet eind Mama mit ihrem Jungen. Zu ihnen fahren wir hin und die 1. Gruppe sieht die zwei etwas entfert an sich vorbei schwimmen.
Ich bin in der 2. Gruppe. Leider ist das WAsser etwas diesig, so dass wir die zwei Wale erst sehen, als sie direkt unter uns entlang schwimmen. Ich bin ja nicht gut im schaetzen, aber ich wuerde wetten sie waren nicht mehr als 3 Meter unter mir o.o So riesig und ich konnte ein paar Linien auf dem Ruecken der Mutter sehen und die Schwanzflosse ganz genau ausmachen J
Gluecklich zueruck auf dem Boot findet die Pilotin in der naechsten Stunde leider keine weiteren Wale, weshalb wir nicht noch einmal mit welchen schwimmen koenne, dafuer findet sie Manta Roche.
Mit denen duerfen wir dann sogar noch schwimmen. Diese Giganten sind so friedlichen und einer schwimmt nicht einmal 10cm von meiner Hand entfert an mir vorbei. Es ist ein unglaubliches Erlebnis.



Auf dem Weg zurueck in den Hafen sehen wir dann noch mal einen Wal in etwas Entferung, der abtaucht und uns dabei seine Schwanzflosse zeigt J
Und ein paar Delfine verabschieden uns noch an diesem Abend.

So geht der Tag dann auch schon vorbei.

29.10 Weather is getting better

Da das Wetter sich heute etwas verbessert hat (kein Regen), gehen wir uns am Vormittag die Charles Knife Gorge und dann den Shothole Canyon angucken. Beides liegt etwas ausserhalb von Exmouth und Jeff rollt ueber unbefestigte Strassen den Berg hinauf zur Schlucht und verschafft uns einen grandiosen Ausblick ueber das Meer.





Bei dem Shothole Canyon wird die Strasse dann noch schlimmer und es dauert eine ganze Weile, bis wir unser Ziel erreicht haben, aber wir sind ja nicht im Stress, also alles kein Problem. Dort angekommen kommt sogar die Sonne ein bisschen heraus und erleuchtet die Umgebung.
Es ist echt ganz cool hier.




Dann geht es zum Mittagessen zurueck zur Campsite.
Danach fahren wir zu einem Leuchtturm, einem Schildkroeten Strand, wo wir aber keine Schildkroeten sehen und zu einem Schiff Wrack, das noch gut erhalten im Wasser zu sehen ist.







Weiter gibt es fuer heute nichts mehr zu tun, also lassen wir den Tag ganz einfach ausklingen.

28.10 Exmouth Windy night, windy day

Nach einer sehr windigen Nacht auf einem freien Campspot ohne irgendeinen Schutz geht es am Morgen die restlichen 60 Kilometer bis nach Exmouth.
Dort als erstes ins Information Centre, wo ich fuer Sonntag eine Tour buchen, um mit Humpback Whales (Walen) zu schwimmen.
Da das Wetter mit Wolken, ein bisschen Regen, Wind und grundsaetzlich ungemuetlich nicht dazu einlaedt, die Straende in der Umgebung zu erkunden, wird heute Putztag eingelaeutet.
Wir buchen uns also fuer die naechsten 3 Naechten in einen Caravan Park hier in Exmouth ein. Dort wird alles, was wir besitzen gewaschen. Klamotten, unser Kuehlschrank, Geschirr und die Box mit unserem Essen drin.

Danach tun wir fuer den Rest des Tages mal gar nicht so viel :D