Sunrise at the beach

Sunrise at the beach
Early Morning but worth it

Sonntag, 4. Dezember 2016

04.12 lazy morning, productive afternoon

Erst einmal ausschlafen und einen gechillten morgen vorbei ziehen lassen.
Dann packen wir ein und fahren durch Waikerie nach berri.
Am Wasserturm lookout sind wir so oft vorbei gefahren und heute nutzen wir die Gelegenheit um ihn zu erklimmen.
Man sieht auf berri hinab und sieht den weit überfluteten river Murray.

Anschließend bekommt Jeff eine dusche in der Auto Wäsche und nachdem wir unseren Proviant aufgestockt haben geht's zum Caravan Park direkt am Fluss.
Deswegen finden wir dort neben einer brillanten Camp kitchen und super sauberen Toiletten auch tausende Moskitos.

Nun wird es etwas produktiver, wir waschen Wäsche, räumen Jeff komplett aus und machen ihn sauber.
Der Sonnenuntergang ist einfach großartig. Der ganze Himmel (von Wolken bedeckt) färbt sich Organe, rot und spiegelt sich im Wasser des Flusses wieder.

Danach nur noch Abendessen und schlafen gehen

03.12 bye bye and hello

In Adelaide befinden wir uns um 10 Uhr morgens, wo wir Ollie und Kirsty ziemlich genau in der stadtmitte abladen, wo sich ihr hostel befindet.
Es ist total witzig zuzusehen, wie Ollie sich alle ihre Sachen auflädt. Diese bestehen aus einen großen backpack (größer als meiner), einem kleinen day backpacker, fast doppelt so groß wie meiner, einer blauen Sport Tasche und einer Box voller essen für sie und Kirsty, das übrig geblieben ist.
Und dann muss ich dazu noch erwähnen, dass Ollie gerade einmal 1.56 m groß ist :D
Doch sie bringt alles auf sich unter und so watscheln die beiden davon.



Wir machen uns dann geschwind auf zu Ross. Von ihm haben wir vor über 6 Monaten Ersatzteile für Jeff bekommen und auch dieses Mal Hilft er uns ungemein.
Wir bekommen einen neuen sitzgurt, neue  Lüftungs Dinger und eine komplette Motorhaube, für nur 100 Dollar.
Die Motorhaube brauchen wir, weil Jeff's eigene durch die Sonne in der Mitte die Farbe verloren hat und so lässt er sich bald nur noch schert verkaufen, also nehmen wir die unbeschädigte Motorhaube von Ross.
Dann geht es durch verschiedenste Läden auf die Suche nach einem neuen, wasserdichten Zelt.
Wir werden fündig und erstehen eine kleinere Lucy, die uns in Tasmanian hoffentlich von jeglichem Wetter schützen wird.
Dann gehts in Richtung riverland und berri uns unseren bekannten Orten.
In Waikerie machen wir halt und campen am Murray River, wo Jeff seine Motorhaube bekommt und wir einfach die Stille etwas genießen.

Als es dunkel wird sind Due Mücken wie blöd und wir verstecken uns schnell im Zelt.
Vorher gab es aber noch Spätzle :D

02.12 last real day of our roadtrip

Heute ist unser letzter gemeinsamer Reisetag zusammen. Morgen werden wir Ollie und Kirsty in Adelaide an ihren hostel abliefern und von da an getrennte Wege gehen.
Doch noch ist es nicht vorbei. Erst fahren wir nach Port Pirie, was weniger beeindruckend ist, als beim ersten mal und weiter geht's an der Küste entlang durch Port Broughton (an einem Steg vorbei) nach wallaroo (wo wir wieder einen Steg entlang laufen), bis nach Moonta.
 da hat jemand sein Boot nicht richtig geparkt.
 Ich hab keinen blassen Schimmer. Was sie von diesem sehr interessant konstruierten Steg verschaffen, doch es sah sehr cool aus und hatte einen guten Fisch und Chips Shop am Anfang des stegs :D

Moonta ist deswegen etwas besonders, weil wir, als wir auf der Farm gearbeitet haben, im Fernsehen immer Werbung für Moonta gesehen haben. Deswegen mussten wir uns das mal genauer angucken und finde, wie könnte es anders sein, noch einen Steg :D
Nach dem Steg laufen wir durch die Hauptstraße moontas und gehen danach noch zum alten Minen Arbeitsbereich.


Dazwischen finden wir noch 2 Süßigkeiten laden, wo wir natürlich alle mal wieder nicht widerstehen können .. :D
So neigt sich der Tag auch schon dem Ende und wir finden noch einmal ein letztes Free Camp zusammen, wo wir alle essenreste in einem 3 Gange Menü verspeisen und dann noch ein letztes mal Karten spielen.
Dieser Sonnenuntergang verabschiedet uns.

01.12 finished our loop

Wir verlassen am morgen Tumby hay und fahren wieder weiter nach Norden bis nach Whyalla, wo man von einen Lookout über den Ort, das Meer, einen Steg und eine recht große Stahlfabrik direkt an den Steg angrenzend sehen kann. Es hat echt was für sich. Und ganz weit in der Ferne erkennt man schon die Berge der flinders Ranges.
Also nähern wir uns nach Whyalla Port Augusta.



 Ich weiß nicht, ob ihr euch noch an Port Augusta erinnert, aber da haben will und ich unsren weg nach Norden durchs Red centre begonnen (das ist etwa 2 1/2 Monate her)
Etwa 1 1/2 Jahre sind nun vergangen, seit dem will und ich unsere Reise um Australien in Darwin begonnen haben. Doch heute haben wir es endlich geschafft: einmal komplett um Australien herum und sogar die Mitte haben wir gesehen. Viele verschiedene wunderschöne Landschaften und viele interessante Menschen haben wir gesehen und getroffen.
Doch jetzt, zurück in Port Augusta können wir wahrlich sagen, wir haben Australien umrundet. Wuhuuu.
In Port Augusta haben wir uns dann die arid botanical gardens angeguckt, wo wir Pflanze gesehen haben, die wir so gut wie alle schon einmal in wilder Natur erblicken konnten :)





Von hier geht es weiter in Richtung Adelaide. Allerdings schaffen wir es nur bis zu einem Free Camp in der Nähe von Port Pirie.


01.12 DEZEMBER!?

Ich kann gar nicht glauben, dass wir hin Dezember haben... DEZEMBER!!! Da ist es doch kalt und eklig und Weihnachts Stimmung kommt auf... Das verpasst man hier unten total. Die haben zwar super kitschige Dekoration, aber wieso sollte der Weihnachtsmann hier auch in dicken Klamotten und mit roter Mütze Rum laufen? Mal ehrlich es sind mindestens 30 Grad im Schatten überall in Australien an Weihnachten. Ich hab keine Ahnung, wie die Kinder hier das verstehen.
Und dann auch Tannenbäume (wobei die eigentlich gar keine richtigen Tanne hier haben) und Rentiere. Mal ehrlich. Rentiere mögen glaube ich keine Hitze.
Australien hat das ganze Weihnachts Konzept total falsch verstanden.
Besser wäre doch ein Weihnachtsmann in Badehose und eine Palme anstatt einem Tannenbaum.

30.11 Elliston, Port Lincoln

Am Morgen brauchen wir eine ganze Weile, um all unsere Habseligkeiten zu trocknen.
Als alles verstaut es geht es weiter die Küste entlang, zu Höhlen, die von Meer in den Sandstein gehämmert wurden.





Dann geht es nach Elliston, wo außer einer kleinen Bäckerei und Mini Supermarkt nicht viel aufzuweisen hat.
Dann fahren wir eigentlich nur noch bis nach Port Lincoln. 

Port Lincoln hat den größten Fischer Hafen Australiens und der Hafen ist 5 mal größer als der in Sydney.
Leider konnten wir diesen beeindruckenden Hafen nicht finden :D nur ein paar Fischerboote und "schwimme mit einem weißen Hai" Touren waren zu finden.

Also geht es zu Coles einkaufen und als e spät wird fahren wir noch auf einen Berg zu einem lookout. 

Campen geht's in einem ominösen Caravan park in Tumby Bay. Ominös deshalb, weil er nur 5 Plätze zum campen hat und die duschen und Toiletten wich in einem normalen Haus befinden.
Dafür kostet die Nacht dort aber auch nur 25 Dollar für alle vier Personen und wir bekommen eine lang ersehnte dusche :D
Zum Abendessen bereitet Ollie ein sehr interessantes essen mit chinesischem Kohl und Speck und Nudeln vor. Sehr sehr lecker.

Samstag, 3. Dezember 2016

TIME CHANGE!!!

Übrigens hat sich die Zeit verändert. Wir sind jetzt 2 1/2 Stunden noch weiter vor euch.
Das passierte ganz plötzlich als wir die Grenze nach Süd Australien überquert haben. Eine ganz schöne Umstellung

Donnerstag, 1. Dezember 2016

29.11 Back in civilisation

Morgens machen wir einen kurzen Abstecher zum Meer. Ein winziges Dorf mit Steg und wo man von Juli bis September Wale beobachten kann. Wir laufen über den Steg und dann geht's weiter. 



Bis nach Ceduna, wo sich der Quarantäne Check befindet. Vorher halten wir an einem weiteren Steg mit piknik Banken, wo wir versuchen alle Früchte und alles Gemüse zu essen, da wir es nicht mit nach South Australia nehmen können.
Schlussendlich müssen wir nur etwas Knoblauch in die Tonne werfen.
Über der Grenze erwartet uns echtes Leben.
Menschen, Häuser, Supermärkte, Tankstellen und ein Hafen.
Zu diesem fahren wir hin und bewundern den wohl kleinsten Leuchtturm, den wir in Australien gesehen haben, mit nur etwa 2 Meter Höhe :D

Nun geht es weiter entlang der Küste nach Streaky Bay, von wo wir zum Surfers beach fahren. Dort gehen wir schwimmen und es ist herrlich, den Staub der letzten Tage von uns zu waschen.
In der Nähe von Baird Bay schauen wir uns die einzige am Festland lebende Seelöwen Kolonie an.
Und gehen zum campen zu den so genannten Murphy's haystacks, was wieder mal große Steine, in sonst flacher Umgebung sind :D

Nachts gibt es dann ein Stunden langes Gewitter und da Lucy (Zelt) nixht mehr ganz wasserdicht ist bekommen wir eine kleine dusche...

28.11 day 2 on the lonely Highway

Früh geht's aus den federn um den nächsten risen Abschnitt des "lonely highways", wie Ollie in nennt, zu bewältigen.
Bis auf tanken passiert den ganzen Vormittag nichts spannendes.
Sandwiches essen wir dann kurz vor der Grenze zu South Australia in Eucla. Dieses hotel/caravan park/roadhouse liegt auf der einzigen Erhöhung, die wir auf unserem langen Weg sehen werden und man kann von hier auf das Meer blicken.
Dann geht es über die Grenze wuhuuu :D
Und weiter, immer weiter die Straße entlang... 

 Aufgepasst vor Kamelen, wombats und kangaroos
 roadtrain


Zur Abwechslung allerdings gab es 2 super lookouts über due Steilküste.



Also man muss sich das so vorstellen: man fährt im Auto auf der linken Straßenseite, links von einem befindet sich nichts außer flacher mit Büschen besehen Landschaft und rechts von einem Etwa 100 Meter entfernt sieht man as Meer. Allerdings sieht man nicht, dass es 50 Meter in die Tiefe geht, bevor dort das Wasser gegen die Felswand schlägt.
Es ist so beeindruckend.
744 Kilometer haben wir heute bewältigt.

27.11 first long drive, lonely Highway

Wir stehen früh auf und fahren an einem sehr heißen morgen noch einmal runter zum Strand und dann zum hellfire Bay.
Dort sind aber zu viele Fliegen, die versuchen irgendwo in meinen Gesicht einen landplatz zu finden, sodass wir schnell weiter fahren.
Am Le grand beach ist es etwas besser und es ist zu heiß und zu schön, um nicht schwimmen zu gehen. 


Im Glasklaren Türkise Wasser kann man sich nichts besseres vorstellen.
Und anschließend eine heiße dusche *-*
So endet unser kurzer Abstecher in den national park und es geht zurück durch Esperance 200 Kilometer nördlich nach Norseman. Sandwiches in bruhender Hitze. Und nachdem Jeff voll getankt, alle Wasser Container gefühlt und die Gemüter mit Eiscreme besänftigt sind treten wir den 1000 Kilometer langen Weg durch die Nullarbor Ebene an, wo außer ein paar Tankstellen keinerlei Zivilisation zu finden ist.
Wir schaffen weitere 277 Kilometer und davon rund 60 auf der längsten geraden Straße Australiens, bevor es Zeit ist unser Lager aufzuschlagen.
Die längste gerade Straße Australiens ist übrigens 144.4 km (90milen) nur gerade geradeaus. Und die Umgebung variiert von Büschen, zu Bäumen, zu Gestrüpp und zurück zu Büschen...
 komischer grüner salzsee